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Die schönsten Wolkenformationen zum Staunen

24.08.2020
 

Grau und bedrohlich können sie wirken, aber auch an einem schönen Sommertag vereinzelt und freundlich hell den Himmel auflockern. Wolken gibt es in vielen verschiedenen Formationen. Manche sind so selten, dass man sie nur mit viel Glück zu Gesicht bekommt.

Wolken bestehen immer aus Wassertropfen oder Eiskristallen. In ihrer Form, Dichte und Farbe können sie jedoch sehr unterschiedlich sein. Meteorologen unterscheiden zwischen ungefähr hundert verschiedenen Wolkenformationen. Manche Wolkenarten treten häufig auf, wie zum Beispiel Schäfchenwolken, die selbst Laien erkennen. Andere wiederum sind seltene Wetterphänomene, die zum Teil erst kürzlich im Internationalen Wolkenatlas klassifiziert wurden. Der Atlas wird von der World Meteorological Organisation (WMO) veröffentlicht und ist die Referenz für Meteorologen, um verschiedene Wolken zu bestimmen. Nach über 30 Jahren wurde er 2017 neu aufgelegt. In ihm findet sich nun erstmals auch Volutus: eine Wolkenwalze, die aussieht wie ein Schlauch, der sich um eine horizontale Achse dreht.

Mammatus Wolken

Mammatus sind beutelartig hängende Ausformungen. Diese seltenen Wolkengebilde treten am häufigsten an der Unterseite einer Gewitterwolke, am Eisschirm, auf. Der Eisschirm ist der gefrorene Teil der Wolke, der Rest steigt weiter oder löst sich einfach auf. Die Entstehung solcher Mammatus ist bis heute noch nicht vollständig geklärt, da dieses Phänomen relativ selten auftritt und es noch nicht genügend Daten gibt, um die Wolkenformation besser zu verstehen. 

Undulatus Asperatus

Asperatus (aufgewühlte) Wolken bringen Wolkenliebhaber zum Schwärmen. Beeindruckend formt sich dieses Wolkengebilde wie große, wilde Wellen am Himmel. Sie entstehen meist nach Gewitterstürmen und lösen sich schnell wieder auf. In Europa sind sie selten, besonders häufig wird das Phänomen in den Staaten der Great Plains in den USA beobachtet. In den Internationalen Wolkenatlas wurden sie 2017 aufgenommen.
 

Volutus

Die Volutus- oder Rollen-Wolke ist meist niedrig am Himmel zu sehen. Volutus ist lateinisch für wälzen oder auch rollen. Die Wolke ist wie eine Röhre oder ein Schlauch geformt, der sich um eine horizontale Achse dreht und vorwärts zu rollen scheint. Diese seltene Wolkenformation kann bei Böenfronten vor Gewittern entstehen.

Kelvin-Helmholtz-Wolken

Wenn zwei übereinanderliegende Luftschichten verschiedene Strömungsrichtungen haben, kann man eine Kelvin-Helmholtz-Instabilität bewundern – also Wolken, die wie Wellen aussehen. Kelvin-Helmholtz-Wolken haben eine kuze Lebensdauer und gehören zu den raren Wolkenformationen.

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